Überbrückungshilfe II

Überbrückungshilfe II

Seit dem 21.10.2020 können über die bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 fördert künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche. Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt). Die Antragsbearbeitung und die Auszahlung erfolgen über die Bewilligungsstellen der Bundesländer. Antragsfrist: 31. Dezember 2020.

Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zur ersten Phase sind:

  • die Flexibilisierung der Eintrittsschwelle,
  • die Streichung der KMU-Deckelungsbeträge,
  • die Erhöhung der Fördersätze,
  • höhere Personalkostenpauschalen,
  • Möglichkeit von Nachzahlungen.

Es bleibt dabei, dass die Überbrückungshilfe für Unternehmen aus allen Branchen offen steht, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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