BMWi richtet Kontaktstelle Lieferketten ein

BMWi richtet Kontaktstelle Lieferketten ein

Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine „Kontaktstelle Lieferketten“ in der Industrieabteilung des Ministeriums eingerichtet. Sie soll Unternehmen, die von Engpässen bei der Versorgung mit Materialien, Betriebsmitteln, Vorprodukten und Komponenten betroffen sind, als Anlaufstelle dienen.

Im März 2020 haben wir über Lieferengpässe informiert, nun weisen wir auf die Einrichtung einer „Kontaktstelle Lieferketten“ beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hin. Ziel der Kontaktstelle ist, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert bzw. Probleme zügig behoben werden.

Die Bundeskontaktstelle dient dabei als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen. Sie behandelt sowohl  Probleme bei der Herstellung und Lieferung von Zuliefererprodukten als auch der allgemeinen Rohstoffversorgung. Der  bvdm begrüßt die Einrichtung  dieser  Stelle, denn die  Kurzumfrage zu den Auswirkungen zur Corona-Krise hat gezeigt, dass  48% der Befragten von Engpässen in der Versorgung mit Materialien, Betriebsmitteln, Vorprodukten und Komponenten betroffen sind. Konkrete Probleme können direkt der Kontaktstelle mitgeteilt werden. Sie ist erreichbar unter: kontaktstelle-lieferketten@get-your-addresses-elsewhere.bmwi.bund.de.

Zusätzlich soll ein Kommunikations- und Lösungsnetzwerk mit Bundesministerien, Wirtschaftsministerien der Länder und  Verbänden errichtet werden, um zeitnah und fallspezifisch handeln und Erfahrungen schnell austauschen zu können. Dort bringt sich der bvdm ein, sofern allgemeine branchenübergreifende Engpässe bekannt werden.