Chromtrioxid für funktionelle Verchromung...

Chromtrioxid für funktionelle Verchromung kann mit Zulassung verwendet werden

Die Verwendung von Chromtrioxid ist im Tiefdruck unersetzlich, bedarf aber ursprünglich ab dem 21. September 2017 einer Genehmigung. Tiefdruckereien und andere Anwender von Chromtrioxid müssen die europäische Chemikalienagentur (ECHA) in Kürze über dessen Verwendung informieren.

Mit der REACH-Verordnung wurde die Verwendung von Chromtrioxid ab 21. September 2017 (sogenanntes „sunset-date“) verboten, wenn seine Verwendung nicht für bestimmte Anwendungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zugelassen ist. Seit gut eineinhalb Jahren warten die Chromtrioxidanwender auf die offizielle Entscheidung über dessen weitere Verwendung.

Durch die ausstehende offizielle Entscheidung der Europäischen Kommission, die ursprünglich im Frühjahr 2017 erfolgen sollte, hat sich auch das Verwendungsverbot verschoben.

Kurzzeitig war es unklar, ob dieser Genehmigung überhaupt zugestimmt würde. Einige Länder stimmten gegen die weitere Verwendung. Der bvdm und viele weitere Verbände haben hier die Notwendigkeit von Verchromungs-Prozessen gegenüber den Vertretern des BMWi und BMU dargestellt.

Nun hat der EU-REACH-Ausschuss auf seiner letzten Sitzung am 14. und 15. Februar 2019 der Autorisierung zugestimmt. Damit wird in Kürze die Veröffentlichung der Entscheidung im EU-Amtsblatt erwartet.

In dem Ausschuss wurde einem Überprüfungszeitraum von sieben Jahren zugestimmt, beginnend rückwirkend vom 21. September 2017 ("sun-set-date") bis zum 21. September 2024.

Die für die Anwender nötigen Schritte hat der bvdm in einem Handlungsleitfaden zusammengestellt:

Handlungsleitfaden zum Download