Update Notfallplan Gas

Update Notfallplan Gas

Notfallplan Gas: BMWK ruft Alarmstufe aus, angespannte aber stabile Versorgungslage 
Aufgrund der Drosselung der Gasflüsse durch die Pipeline Nord Stream 1 und der geplanten wartungsbedingten Abschaltung sieht das BMWK die Gas-Versorgung Deutschland im Winter 2022 gefährdet und ruft die Alarmstufe des Notfallplans Gas aus. Der Markt ist damit jedoch weiterhin in der Lage, die Störungen zu bewältigen. Es ermöglicht der Bundesregierung allerdings zusätzlich unterstützend tätig zu werden. 


Versorgungslage Gas: Aktuelle Versorgungslage angespannt aber stabil, BMWK formuliert weitere Handlungsoptionen. 
Durch die einseitige und politisch motivierte Drosselung der Gas-Zuflüsse seitens Russlands, ist das BMWK bestrebt, die Abhängigkeit von russischem Erdgas weiter zu minimieren. Damit soll die Erpressbarkeit reduziert und die Gas-Versorgung über die Wintermonate gesichert werden.   


Laut dem aktuellen Lagebericht der Bundesnetzagentur ist die Gasversorgung trotz des Ukraine-Krieges weiterhin stabil. Die Bundesnetzagentur hat nach Ausrufen der Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ihre weiteren Handlungsoptionen für den Fall einer Verschärfung der Versorgungslage mit Erdgas konkretisiert.


Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen
Am 30. März 2022 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die erste Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Frühwarnstufe, ausgerufen. Damit werden die Vorsorgemaßnahmen erhöht, um auf mögliche Liefereinschränkungen oder -ausfälle vorbereitet zu sein, auch wenn es aktuell keine Versorgungsengpässe gibt und die Versorgungs- sicherheit mit Gas aktuell gewährleistet ist. Der Bundesverband Druck und Medien hat sich vorsorglich an das BMWK und die Bundesnetzagentur gewandt und eindringlich darauf hingewiesen, dass die systemrelevante Produktion von Druckerzeugnissen nicht gefährdet werden darf.