EU-Umfrage zu Umweltvorgaben: BVDM ruft Druckereien zur Teilnahme auf
Wie stark belastet die EU-Gesetzgebung zu Umweltfragen kleine und mittlere Betriebe im Alltag? Das untersucht derzeit die Europäische Kommission. Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM) ruft Druck- und Medienunternehmen in Deutschland auf, sich bis zum 12. Oktober 2026 an der Umfrage zu beteiligen und ihre Praxiserfahrungen direkt einzubringen.
Ob Nachhaltigkeit, Verpackung oder Lieferketten, die EU-Gesetzgebung beispielsweise zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) oder der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und damit verbundene Berichtspflichten prägen den Arbeitsalltag der Druck- und Medienbranche zunehmend. Die Umfrage bietet Unternehmen die Chance, konkrete Belastungen, bürokratische Hürden und Verbesserungsvorschläge direkt nach Brüssel zu melden. „Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Erfahrungen und Herausforderungen gegenüber der Europäischen Kommission sichtbar zu machen. Jede Rückmeldung hilft, künftige Regelungen praxisnäher, verständlicher und mittelstandsfreundlicher zu gestalten“, sagt BVDM-Hauptgeschäftsführerin Kirsten Hommelhoff. „Wer jetzt teilnimmt, verschafft der deutschen Druckindustrie in Brüssel mehr Gehör. Je mehr Unternehmen ihre Erfahrungen einbringen, desto realistischer kann die EU die Herausforderungen unserer Branche berücksichtigen“, betont Hommelhoff.
Die Teilnahme dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Juristische Vorkenntnisse oder genaue Kostennachweise sind nicht nötig. Gefragt sind konkrete Erfahrungen mit der EU-Gesetzgebung zu Umweltfragen und ihrer Umsetzung im Betriebsalltag.
Eine Teilnahme an der anonymen Umfrage ist noch bis zum 12. Oktober 2026 möglich. Hier geht es zur Umfrage: https://survey.alchemer.eu/s3/91131911/Stakeholder-survey-examining-how-EU-environmental-legislation-affects-small-and-medium-sized-enterprises-SMEs-and-small-mid-caps-SMCs
