Druck- und Medien­wirtschaft trotzt den Herausforderungen

Hohe Kosten, strapazierte Lieferketten und eine unsichere geopolitische Lage verlangen den Unternehmen der Druck- und Medienbranche flexibles, geschicktes unternehmerisches Handeln ab.

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Die Krisen der letzten Zeit zeigen jedoch: die deutsche Druck- und Medienbranche trotzt den Herausforderungen und Printprodukte haben einen ungebrochen hohen Wert. Daher ist die Branche als systemrelevant eingestuft.

Zwar sinken die Auflagen bestimmter gedruckter Zeitungen und Zeitschriften, aber als seriöse Informationsquellen gelten sie für unsere Demokratie als unverzichtbar und sie sind nach wie vor die dominierende Einnahmequelle der Verlage.

Weiterhin gehören Printprodukte mit 34,4 Prozent der deutschlandweiten Netto­werbe­einnahmen zu den wichtigsten Werbeträgern, sind also für sämtliche Gewerbe von großer Bedeutung.

Der Strukturwandel bleibt dennoch nicht ohne Folgen. Die Zahl der Druck­unter­nehmen sinkt, die Zahl der Beschäftigten ebenso. Das angespannte Marktumfeld setzt die Branche einem enormen Wettbewerbsdruck aus. Der Branchen­umsatz sank 2020 coronabedingt von 18,9 auf 16,5 Milliarden.

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Maximilian Neumann
Referent Wirtschaftspolitik