Die Branche

Die deutschen Druck- und Medienunternehmen gehören zu den modernsten weltweit. Geprägt ist die Branche in Deutschland von kleinen und mittleren Unternehmen. 

Die deutsche Druck- und Medienwirtschaft wird gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige als ein Wirtschaftszweig des Produzierenden Gewerbes bewertet.  

Die deutsche Druckindustrie: Ein Überblick in Bildern und Zahlen

Das praktische Faltblatt "Druckindustrie in Zahlen" liefert jährlich die wichtigsten Zahlen aus der Druck- und Medienbranche. Grafisch gut verständlich aufbereitet informiert es über Umsatzentwicklungen, Import/Export, Produktstrukturen, Erzeugerpreise, Ausbildungsverhältnisse, die Betriebs- und Beschäftigtenstruktur der Branche und vieles mehr.

Faltblatt 2025/2026

pdf

Faltblatt 2024/2025

pdf

Faltblatt 2023/2024

pdf

Faltblatt 2022/2023

pdf

Grundsätzliches zur Druck- und Medienbranche

Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 6.000 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit rund 95.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Rund 83 Prozent der Betriebe beschäftigen weniger als 20 sozialversicherungspflichtige Personen. Das sind rund 24 Prozent aller Beschäftigten der Branche. Der überwiegende Anteil der Mitarbeitenden – knapp 61 Prozent – arbeiten in Betrieben mit mindestens 20 und weniger als 250 Beschäftigten. 

Nahezu alle Branchen und Organisationen sind zwingend auf Druckprodukte angewiesen. Deshalb gilt die Druck- und Medienbranche als weitgehend systemrelevant. 

Unternehmen brauchen Formulare, Broschüren, Kataloge, Plakate, Verpackungen, Gebrauchsanweisungen, Beipackzettel, Flyer und Etiketten, um damit ihre Zielgruppen und Märkte zu bedienen. Der Staat lässt u.a. Ausweise, Parlamentsdrucksachen, Geld und Wahlunterlagen drucken.

Rund 19 Prozent der georderten Produktion entfallen auf Zeitungen, Zeitschriften und Bücher. Weitere Druckerzeugnisse sind zum Beispiel bedruckte Tapeten, Fußböden, Folien, Displays, Chips, Batterien und Tastaturen.

Von der starken Präsenz bedruckter Materialien und Produkte in unserem Alltag leben nicht nur Druck- und Medienbetriebe, sondern auch ihre Zulieferer. Die größten sind Papierhersteller, Druckfarbenlieferanten sowie Händler und Produzenten von Klebstoffen. Aber auch Energiedienstleister und Maschinenhersteller profitieren von einer gesunden Druckindustrie.

Die deutsche Druck- und Medienwirtschaft wird gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige als ein Wirtschaftszweig des Produzierenden Gewerbes bewertet. In der amtlichen Statistik wird ihr der dreistellige Klassifikations-Code 18.1 zugewiesen.

Sie besteht aus vier untergeordneten Klassen bzw. Sparten:

  • Drucken anderweitig nicht genannter Erzeugnisse (18.12)
  • Druck- und Medienvorstufe (18.13)
  • Drucken von Zeitungen (18.11)
  • Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene Dienstleistungen (18.14)

Ansprechpartner

Portraitbild von Dr. Tobias Zander
Dr. Tobias Zander
Referent Wirtschaftspolitik